Das Gasthaus sperrt zu … was tun?

Foto: s’Gschäft

Exkursion ins Mühlviertel am 12. September

Gasthaus, Geschäft & Co stehen im September im Mittelpunkt einer Exkursion ins Mühlviertel. Auf dem Besuchsprogramm: gelungene Modelle gemeinschaftlich organisierter Wirtshäuser und Geschäfte. Diese Orte der Begegnung wirken sich positiv auf das dörfliche Geschehen aus.

Das typisch ländliche Wirtshaus ist vielerorts im Rückzug begriffen. Wie wichtig der Wirt als Institution für eine Gemeinde ist, zeigt sich oftmals erst, wenn das letzte Gasthaus seine Türen schließt. Denn Wirtshäuser sind Orte der Begegnung, des Austausches, der Unterhaltung und damit wichtiger sozialer und kultureller Knotenpunkt. Verschwindet der Wirt, hat dies dauerhafte negative Auswirkungen auf das dörfliche Geschehen. Ländliche Gemeinden sind durch diesen Strukturwandel herausgefordert. Rein gewerblich betriebene Modelle rechnen sich oftmals nicht mehr und die Gemeinde verfügt nicht über die Möglichkeiten, als Betreiberin einzuspringen. Es gilt, neue Betreibermodelle und Lösungen anzudenken.

Bei der Exkursion ins Mühlviertel werden drei Beispiele vorgestellt:

  • s’Gschäft in Eidenberg ist mittlerweile seit 10 Jahren als Verein organisiert.
  • Das Gasthaus Eidenberger’s hat Erfahrung als GmbH.
  • Das Stefansplatzerl basiert auf einer Bürger- und Bürgerinnen-Genossenschaft.

Johannes Brandl, Geschäftsführer SPES GmbH, wird einen Überblick über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Organisationsformen geben.

Anmeldung bis 24. August 2020, die Kosten für Busfahrt, Organisation und Führungen übernimmt die Gemeindeentwicklung im Salzburger Bildungswerk.

Weitere Infos gibt es hier.

Kontakt:
Alexander Glas
Tel: 0662-872691-13
E-Mail: alexander.glas@sbw.salzburg.at