Sozialer Hilfsdienst St. Georgen ist aktiv

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Gegenseitige Hilfe fördern

Die sozialen Anliegen und Probleme der Gemeindebürger im Fokus: Dieser Aufgabe hat sich in der Flachgauer Gemeinde St. Georgen der „Soziale Hilfsdienst St. Georgen bei Salzburg“ verschrieben. Welche Zielsetzungen stehen bei diesem Engagement dahinter?

Im Jahr 2015 wurde der „Soziale Hilfsdienst“ gegründet. Am Beginn ging es den Engagierten vor allem darum, die Angebote „Essen auf Rädern“ und „Pflegebetten“ sicherzustellen. „Gestartet wurde mit 6 Essensbeziehern“, erinnert sich Obmann Edmund Maier, „aktuell nehmen rund 20 Personen dieses Angebot in Anspruch“. Auch bei den Pflegebetten ist das Angebot bzw. der Bedarf in den letzten Jahren gestiegen – momentan stehen 16 Betten zum Verleih zur Verfügung.

Wozu Sozialer Hilfsdienst?
Der Soziale Hilfsdienst hat mittlerweile 154 Mitglieder. Welche Zielsetzungen verfolgen sie eigentlich mit ihrem Engagement?
„An erster Stelle steht das Anliegen, die gegenseitige Hilfe im Ort zu fördern und Bürgerinnen und Bürgern bei Bedarf soziale Hilfestellungen zu geben“, informiert Edmund Maier. Dadurch könne die Lebensqualität älterer Menschen spürbar verbessert werden, ist Maier überzeugt und nennt ein Beispiel: „Wenn wir pflegende Angehörige bei ihrer Betreuungsarbeit durch Angebote entlasten, ist allen geholfen.“
Im Mittelpunkt der Vereinsarbeit stehen vertrauensfördernde Impulse, die sicherstellen sollen, dass angebotene Hilfen auch in Anspruch genommen werden. Genauso wichtig sind Hilfsmittel, die bei Bedarf zur Verfügung gestellt werden können. „Hier zeigen sich erfreulicherweise immer wieder auch Gemeindebürgerinnen und -bürger sehr großzügig und spenden uns beispielsweise Rollatoren oder Rollstühle“, freut sich der Obmann des Sozialen Hilfsdienstes.
„Ein weiteres Ziel von uns ist es, durch ein präventives Angebot auf der Sach-, Beziehungs- und Sinnebene zu erreichen, dass sich Menschen in der Nachbarschaft gegenseitig derart unterstützen, dass kostspielige institutionelle Hilfe erst möglichst spät oder idealerweise gar nicht in Anspruch genommen werden muss“, führt Edmund Maier weiter aus.

Werden die sozialen Kontakte zwischen den Bürgerinnen und Bürgern gestärkt, dann steigt der Wohlfühlfaktor in einer Gemeinde. Auch dieses Anliegen hat der Soziale Hilfsdienst im Blick.
„Wir sind überparteilich, überkonfessionell und unabhängig“, betont Edmund Maier abschließend. Weitere Engagierte sind jederzeit willkommen!

In guter Gesellschaft altern
Die demografische Entwicklung ist allgemein bekannt: (Nicht nur) Salzburg vergreist. Welchen Herausforderungen muss sich unsere Gesellschaft deshalb schon jetzt und künftig stellen?
Die Gemeindeentwicklung Salzburg sucht und findet Antworten. Eine davon ist das 2008 gestartete Projekt „Altern in guter Gesellschaft“. Bis dato haben 8 Gemeinden dieses Angebot genutzt, seit 2010 ist die Gemeinde St. Georgen in diesem Programm und wird bei der Planung und Realisierung von Hilfsleistungen unterstützt.

Kontakt:
Dr. Anita Moser
Tel: 0662-872691-18
E-Mail: anita.moser@sbw.salzburg.at