Arbeiten in und mit der Natur

HonigbienenFoto: gudrin – Fotolia.com

Eine Heimat für Schmetterlinge, Bienen und andere Insekten

Jugendliche in Lamprechtshausen und Weißbach bei Lofer waren im Rahmen von Calendula aktiv. Sie haben dabei einen Blumengarten in der örtlichen Musikmittelschule angelegt bzw. einen Uferstreifen des Weißbaches renaturiert.

Ein Blumengarten für die MMS Lamprechtshausen
2 Schulklassen der MMS Lamprechtshausen sorgen dafür, dass im nächsten Frühjahr eine Blumenwiese das Schulzentrum bereichern wird.
Im Herbst startete die Klasse 3B mit dem Gartenprojekt, die Klasse 3C wird es im Frühjahr fortsetzen bzw. abschließen.

Unter der Leitung von Gartenprofi Franz Hönegger begannen die Schülerinnen und Schüler Graswurzeln und Erde wegzuschaffen. Insgesamt wurden rund 51 m² Grünfläche umgeackert. Sogar die Bürgermeisterin von Lamprechtshausen, Andrea Pabinger, packte mit an.
Am nächsten Tag wurde dann einerseits angesät und andererseits wurden Pflanzen eingesetzt, während auf manchen Flächen noch der Humus unter die Komposterde gemischt wurde. Auch ein kleines Biotop für unterschiedlichste Bienenarten haben die Schülerinnen und Schüler geschaffen.
Obwohl man es jetzt noch nicht sieht, haben die jungen Gärtnerinnen und Gärtner den Schulgarten sinnvoll verschönert. Darüber hinaus haben sie gelernt, wie man Himbeeren und Weintrauben richtig einpflanzt.

Direktor Johann Aberer resümiert zufrieden: „Die Schülerinnen und Schüler hatten viel Spaß dabei und waren schlussendlich sehr zufrieden mit sich selbst und mit der Arbeit, die sie geleistet haben.“

Uferstreifen des Weißbaches renaturiert
Die Volksschulkinder von Weißbach bei Lofer und Mitarbeiter des Naturparks Weißbach haben im Frühjahr den Uferbereich des Weißbaches mit regionalem Saatgut standortgerecht renaturiert. Die kalkliebenden Wildblumen sind für die hiesigen vielfältigen Falterpopulationen und andere Insekten besonders wichtig. Die Kinder waren daher mit großem Eifer dabei, als es auf dem vorbereiteten Uferhang um die Aussaat ging. Die Samen wurden vom INTERREG-Programm „wild & kultiviert“ beigesteuert und zuvor aus der Region geerntet. Alle Beteiligten warten nun gespannt, wie sich dieser Uferstreifen in den nächsten Jahren entwickeln wird!

Apropos Calendula
Beim Gemeindeentwicklungs-Projekt „Calendula“ wird in und mit der Natur gearbeitet. So vielfältig, wie die Ringelblume – die Calendula – Wirkung zeigt, so bunt sind die Möglichkeiten der Begegnungen in der Natur. Mit den zahlreichen Angeboten wird der soziale Zusammenhalt der Bürgerinnen und Bürger gestärkt, und es werden neue Beteiligungsmöglichkeiten geschaffen. In mehreren Gemeinden werden im Rahmen des Projektes schon interessante Initiativen gesetzt.

Kontakt:
Dr. Anita Moser
Tel: 0662-872691-18
E-Mail: anita.moser@sbw.salzburg.at