St. Georgen

 

 

Gesundheit im Alter- Mein Körper und das liebe Essen

Der menschliche Körper ist ein Wunderwerk! Er besteht aus rund 100 Milliarden Gehirnzellen und ca. 100 Billionen Körperzellen. Das ist die Grundsubstanz des menschlichen Lebens. Durch sie können wir atmen, uns bewegen, verdauen, optische und akustische Signale verarbeiten, denken und fühlen. Möglich wird das allerdings erst durch die komplexe Ordnung der Zellen, deren Aufgabenverteilung und der Kommunikation untereinander. Wussten Sie, dass pro Tag
- das Herz ca. 100 000 Mal schlägt und das Blut ca. 30 Millionen Kilometer zirkuliert.
- wir 23 000 mal atmen und ungefähr 4 000 Wörter sprechen,
- wir 750 größere Muskeln bewegen und 100 Milliarden Gehirnzellen betätigen?
Dafür aber, braucht jede Körperzelle Energie! Denn sie ist so etwas wie ein chemischer Motor, der ihre Energie aus Sonnenlicht, Sauerstoff, genügend Wasser, vollwertige Nahrung, Freude und Bewegung, Liebe und Geborgenheit, Mäßigkeit und genügend Erholungsphasen bezieht.
Wenn ich einen falschen "Treibstoff" zu mir nehme, oder meinen Körper überlaste, (zu viel, zu fett, zu schnell, zu unregelmäßig...) kann leicht ein "Motorschaden" entstehen. Nahrung muss Ordnung sein, die die Ordnung des Organismus aufrechterhalten kann! (Prof. Schrödinger - Nobelpreisträger). Nur vollwertige Nahrung und ein ausgewogener Lebensstil kann unsere Stoffwechsel-funktionen und Regulationsmechanismen des Körpers in Ordnung halten. Albert Gruber, Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger und akademischer Lehrer für Gesundheitsberufe von den Salzburger Landeskliniken wird mit "10 wertvollen Schlüsseln zur Gesundheit" (nach einem Konzept der österreichischen Liga Leben und Gesundheit) - einer spannenden Vortragsreihe und vielen praktischen Erfahrungen mit Experten, die Wunder unseres Körpers und den Einfluss unseres "lieben Essens" auf ihn, den Senioren in den Modellgemeinden Mattsee und Seeham näher bringen. Gestartet wurde in den beiden Modellgemeinden im Mai.

 

Mein Körper und das Liebe Alter - Vortragsreihe mit Albert GruberDie Vortragsreihe wird in den Projektgemeinden von "Altern in guter Gesellschaft" angeboten. Der Referent Albert Gruber ist akademischer Lehrer für Gesundheitsberufe und Leiter der Präventionsstelle in den Salzburger Landeskliniken. Eine Veranstaltungsreihe in Kooperation mit den Salzburger Landeskliniken.


Jung und AltKinder und Senioren gestalten EnergieIn St. Georgen kreierten SchülerInnen und Schüler gemeinsam mit SeniorInnen und Senioren in einem Holzworkshop lebensgroße Buchstaben und Holzskulpturen. Mehr dazu finden sie hier.

 

 
Barrierefreie Gemeinde - Barrierefreies St. Georgen

Unter dem Motto „Barrieren erleben, begreifen, abbauen“ läuft dieses Projekt seit September 2010. Die dabei erkannten Barrieren betreffen nicht nur behinderte Menschen, sondern auch Mütter und Väter mit Kinderwägen, Menschen mit Gipsfuß, ältere Menschen, u.v.a. Ein Arbeitskreis bestehend aus Bewohnern der Gemeinde, externen Experten sowie betroffenen behinderten Menschen und deren Angehörigen initiierte eine Reihe von Veranstaltungen.

 


Sensibilisierungstage

Unter der Anleitung von selbst betroffenen Menschen konnte im Rollstuhl ein Hindernisparcours befahren werden. Dabei zeigte sich schnell, dass für Menschen im Rollstuhl auch kleine Stufen nicht überwindbare Hürden darstellen können. Manfred Fischer, selbst Rollifahrer, gab Tipps, wie die Hindernisse geschickt zu meistern sind. Er zeigte auch auf, welche Hürden für Menschen im Rollstuhl nicht zu bewältigen sind.

Peter Weiser – selbst blind - erklärte den Kindern und anderen Teilnehmern den Umgang mit einem Blindenstock und wie er sich damit orientiert. Er führte sie weiters durch das „schwarze Zelt“. In der Dunkelheit des Zeltes tasteten sich die Teilnehmer mit dem Blindenstock als Orientierungshilfe über unebene Böden und an Hindernissen vorbei – dies fanden besonders die Kinder faszinierend. Viele kamen später mit ihren Eltern wieder, um diese das Programm ebenfalls erleben zu lassen.

 

Seminar zur Barrierefreiheit

Im Jänner 2011 fand zum Thema „Barrierefreiheit“ eine kostenlose Schulung statt. Experten von ÖZIV-Access in Wien arbeiteten dabei die Bedeutung und den Nutzen von Barrierefreiheit für ALLE heraus. Die Schulung war u.a. ein Angebot an die Wirtschaftstreibenden des Ortes. Denn: Ende 2015 laufen die Übergangsfristen nach dem 2006 in Kraft getretenen Bundes-Behindertengleichstellungsgesetz aus. Bis dahin müssen öffentlich zugängliche Gebäude (Ämter, Geschäfte, Gaststätten, ...) für behinderte Menschen barrierefrei zugänglich sein.

Das Seminar bot dazu fundierte Informationen an. Im Praxisteil bewegten sich die Teilnehmer im Rollstuhl oder mit Brillen, die verschiedene Sehbehinderungen simulierten, durch ihre Gemeinde und erlebten noch bestehende Barrieren, wie Stufen oder zu steile Rampen, am eigenen Leib.


Konzert der Band „Stand Up“

Im Rahmen des Projektes veranstaltete die Pfarre St. Georgen mit Pfarrer Gerhard Fuchsberger an der Spitze in der Oberechinger Marienkirche ein Konzert der Band „Stand Up“. Schon nach den ersten Tönen sprang dabei der Funke der Begeisterung fürs gemeinsame Musizieren auf das Publikum über. Zu hören waren u.a. der „Wos i mog“-Blues sowie die Lieder „Regentropfen“ und „Glücklich sein“.

Die Band „Stand Up“ besteht aus sieben Musikern. Gerhard Bann, Marko Brumbauer, Daniela Feldbacher, Martin Graml, Rudi Hartl und Maria Schinagl spielen seit 2008 unter der Leitung von Hannes Kofler zusammen. Die erstgenannten sechs Bandmitglieder sind Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen. Sie arbeiten in der Werkstätte der Lebenshilfe Salzburg in Steindorf bei Strasswalchen.    

 

 

Themenbezogene Vorträge und Veranstaltungen:

Bücher und schöne Dinge Bazar in St. GeorgenDer Erlös wurde für die Unterstützung und Betreuung von Menschen mit Behinderung verwendet - aktuell für den Einbau eines Bade- und eines Treppenliftes sowie für die Adaptierung eines Behinderten-Aufzug.

 


Die Leber – Vortrag von Mag. Franz Nusime in St. Georgen

Die Leber ist das größte Stoffwechselorgan unserer Körpers, wiegt ca. 1,5 kg, filtert ca. einen Liter Verdauungssaft (Gallensaft) pro Tag, baut das in der Nahrung aufgenommene Eiweiß ab beziehungsweise um und baut es wieder zu körpereigenen Strukturen zusammen usw.
Fast alles, was in unserem Körper aufgebaut, abgebaut, gespeichert, versorgt, sortiert, gewaschen, geputzt, aufgeräumt, reguliert, organisiert, entfernt oder hinzugefügt wird, geschieht mit Hilfe der Leber.

 


Ich fühl mich Wohl in meiner Haut – Vortrag von Petra Gillhofer in St. Georgen

Die Haut ist das größte Organ des Körpers mit vielen wichtigen Funktionen. Sie ist das Spiegelbild unserer Seele. Viel zu wenig beachten wir, wie wichtig sie ist. Was können wir tun, um unsere Haut vor Umwelteinflüssen, Sonnenstrahlen usw. zu schützen? Und wie wichtig ist das Zusammenspiel von Ernährung, Lebenswandel und Pflege? Um sich in seiner Haut wohl zu fühlen, braucht es nur ein paar kleine Tricks.