Parsch

 

 

Engagierter Stadtteil

Die Engagierten im Stadtteil unter der Leitung von Magdalena Rücker kümmern sich ständig um den Dialog der Generationen in ihrem Stadtteil. Viele Projekte, die zu einem besseren Miteinander beitragen wurden schon umgesetzt oder sind in Planung.
Mehr dazu unter www.salzburg-parsch.at

 

 

Parscher Journal
Sein Erscheinen verdankt das „Parscher Journal“ dem unerwarteten Erfolg des Buches „Parsch erzählt – Geschichte und Geschichten eines Salzburger Stadtteils“. Mit der Chronik wurde bei vielen Parscherinnen und Parschern das Interesse für ihren Stadtteil geweckt und der Wunsch nach Mitgestaltung ist spürbar gewachsen. Um diese Euphorie wachzuhalten, hat sich der Stadtteilverein zur Herausgabe eines Parscher Journals entschlossen. Das Magazin soll die im Buch begonnene Arbeit fortsetzen, aber auch über das aktuelle Geschehen und die Menschen in Parsch berichten. Es ist ein Versuch, zwischen Vergangenheit und Zukunft einen weiten Bogen zu spannen und ein lebendiges Bild vom Parscher Alltag zu zeichnen. Zeitzeugen kommen ebenso zu Wort wie in Parsch wirkende Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft.

 

 

Kulturcafè

Jeder Veranstaltungsabend ist einem bestimmten thematischen Schwerpunkt aus den Bereichen Literatur, Bildende Kunst, Musik, Geistesleben und Zeitgeschichte gewidmet. Anregungen, Beiträge, Wünsche zur Programmgestaltung sind willkommen und würden das Anliegen der Veranstalter unterstützen, das Kulturcafe nicht nur für, sondern vor allem mit den BewohnerInnen und gern gesehenen Gästen zu gestalten.
 

 

Barrierefreier Stadtteil

Dass sich das Alltagsleben in Parsch für viele nicht barrierefrei gestaltet, das erfuhr eine Gruppe von seh- und mobilitätseingeschränkten Menschen, Frauen mit Kinderwägen, die zusammen mit Politikern, Vertretern des Stadtteilvereines und der Diözese an 2 Vormittagen eine Begehung des Stadtteiles unternahmen. Um die baulichen, aber auch die geistigen Barrieren zu erkennen, stützt sich das Projekt der Sozialinitiative auf angeleitete Selbsterfahrung, d.h. jeder kann die Barrieren selbst erfahren, indem er die Blindenbrille aufsetzt oder im Rollstuhl die Gegebenheiten erkundet. Die Ergebnisse dieser Begehung werden aufgelistet und beim Magistrat bzw. den zuständigen Stellen mit der Bitte um Behebung vorgelegt.

 

 

ParschERleben: Integration einmal anders
Der Stadtteilverein Parsch hat kürzlich sein "barrierefreies" Buch mit Stadtteilkarte und einem Verzeichnis viele Angebote, samt Informationen über deren Zugänglichkeit, präsentiert. "ParschErleben - aus allen Blickwinkeln" ist mehr als ein Branchenverzeichnis. Es enthält nicht nur alle Firmen, die bei zahlreichen Begehungen erhoben worden sind, sondern auch Informationen über Vereine, Initiativen im Stadtteil sowie einen breit angelegten Teil mit Servicenummern, Notrufen und Angeboten vom Bücherbus bis zu Religionsgemeinschaften. Grundidee war einerseits der Wunsch nach einer Stadtteilkarte und andererseits nach einer Broschüre für Menschen mit Behinderung.
Herausgekommen ist, dass es nicht "besondere" und "normale" Bedürfnisse gibt, sondern nur menschliche Bedürfnisse: um diese zu erfüllen, suchen Menschen vielfältige Wege und manchmal gibt es auch vielfältige Barrieren, die wir unseren Mitmenschen in den Weg legen. Diese macht das Buch sichtbar: wo es für Menschen mit Behinderung nur eingeschränkte Zugänglichkeiten gibt, wird dies mit Symbolen vermerkt. Fast 1.000 Einträge über Einrichtungen des täglichen Bedarfs, von Ärzten, Apotheken über Nahversorger, Friseure und viele mehr enthält "ParschERleben", das ab sofort gratis in vielen Parscher Betrieben aufliegen wird. Selbst Barrieren kultureller und sprachlicher Natur versucht das Stadtteilhandbuch zu überwinden: die Titel sind in englischer, serbokroatischer und türkischer Sprache gehalten. 

 

 

Jung und Alt - Palschuki

Der Arbeitskreis „Palschuki“ ist die Abkürzung für Parscher Altersheime, Schulen und Kindergärten. Mit verschiedenen Aktionen und Projekten sollen die Parscher Seniorenheime als Begegnungszentren für Jung und Alt erschlossen werden. In der Folge sind einige Projekte des Arbeitskreises aufgelistet: Kräuteranlage im Seniorenheim: Damit diese Kräuteranlage auch in Zukunft gedeiht und wächst hat die Volksschule Parsch die Patenschaft übernommen. Das rollstuhlgerechte Hochbeet und die Kräuterschnecke werden gemeinsam mit den BewohnerInnen betreut und bepflegt. Es werden aber auch Kräuterfeste, Kräutermärchen und Kräuterspeisen gemeinsam veranstaltet.

 

Spielplatz im Garten eines Seniorenheimes: Im Garten des Seniorenheimes Albertus-Magnus-Haus wurde für die Eltern-Kind-Gruppe ein kleiner Spielplatz mit Spielgeräten und Schaukeln errichtet.
 

 

Kreuzweg für alle Generationen: Zu Ostern wurde gemeinsam mit der Pfarre und dem Arbeitskreis Palschuki ein Kreuzweg für alle Generationen in der Pfarrkirche Parsch veranstaltet. Alle Beteiligten erarbeiteten und veranstalteten gemeinsam eine Kreuzwegandacht.

 

 

Kinder malen für ein Lächeln: Die Volksschüler des Stadtteiles bemalen mit BewohnerInnen des Seniorenheimes gemeinsam kahle Wände im Außenbereich der Anlage. Unter Anleitung des Künstlers Markus Waltenberger gab es für Jung und Alt viele lustige und abwechslungsreiche Stunden.

 

 

Spielnachmittage: Diese von der Salzburger Spielzeugschachtel begleiteten Veranstaltungen sind inzwischen eine beliebte Einrichtung für Alt und Jung im Stadtteil geworden. Jung und Alt spielen und lachen miteinander.

Salzburger Löwe: Der Arbeitskreis PALSCHUKI wurde beim Jugendpreis der Salzburger Volkskultur ausgezeichnet. Preisträger in der Kategorie 4: Projekte, die Senioren integrieren, um alte Traditionen und Bräuche kennen zu lernen, Initiativen, die Altes und Vergessenes wieder aufleben lassen. Verbindung von Alt und Jung. Weitergabe von Traditionen an Kinder und Jugendliche.

 

Lichterfest: Laternen wurden mit österlichen Motiven gestaltet und im Garten des Albertus Magnus Hauses präsentiert. Das Lichterfest begann mit einer Andacht in der hauseigenen Kapelle mit Kindern der Volksschule Abfalter.

 

Osterbaum: Die verschiedenen Seniorenheime, Kindergärten und Volksschulen bastelten und dekorierten österliche Motive und schmückten einen Baum am Borromäuspoint. Ein weiteres Beispiel für das gelungene Miteinander der Generationen.

 

Wandergruppe: Ein altersgemischte Wandergruppe unter der Leitung von Maxi Schönberger erkundet regelmäßig Parsch und die nähere Umgebung.

 

Neu: Generationendorf-Briefmarke
Jüngstes Projekt des Arbeitskreis Palschuki (Parscher Altersheime, Schulen und Kindergärten): das Design einer Briefmarke, die das Ziel des Arbeitskreises symbolisieren soll. Unter der fachkundigen Anleitung des Markendesigners Hannes Margreiter gestalteten Schüler der 3b Klasse der Volksschule Parsch mit ihrer Klassenlehrerin Martina Fantl, sowie Senioren aus dem Stadtteil bzw. der ÖJAB Seniorenwohnanlage eine Briefmarke. Von einer Jury wurde der Entwurf von Alina Vaszi, 8 Jahre, als Siegerprojekt ausgewählt.

 

Multikulti auf den Kochplatten: Selchfleischknödel ziehen neben einem ungarischen Pörkölt… und ein Apfelstrudel entsteht neben einer Nachspeise aus Gambia. Es wird eng auf dem Herd, wenn grenzenlos gekocht wird. Rund 16 verschiedene Kulturen finden ganz zwanglos zueinander und lernen sich so Kennen. Integration - ein großes Wort, das seit geraumer Zeit bis in die Spitzen der Politik gerne in den Mund genommen wird. Gerne wird angeführt, dass Integration eine Aktivität der Nichtintegrierten zu sei n hat. Ist dies nicht auch eine Bringschuld der Alteingesessenen! Die Parscher sehen es jedenfalls so und ihr Engagement und ihr Angebot gilt für jene, die dabei sind hier in ihrem Stadtteil Fuß zu fassen.

 

 

Krak: KR steht für Krabbel KRA steht für Kreativ KI steht für Kids Hinter diesem Namen steht ein Projekt des Generationenstadtteiles Parsch, bei dem es – wie bei jedem Projekt – um die Begegnung von Jung und Alt geht, Jeden 2.Mittwoch im Monat von 9.30h bis 11.30ht treffen junge Mütter mit ihren Säuglingen und  Kleinkindern  mit den SeniorInnen in der ÖJAB - Seniorenwohnanlage zwanglos zusammen. Jeden 3.Donnerstag im Monat von 15h bis 17h treffen sich die Kreativkids im Speisesaal des  Seniorenheimes „Albertus-Magnushaus“,zum Basteln. Unter Anleitung unserer Praktikantin, einer Pädagogikstudentin werden jahreszeitlich bezogene“ Kunstwerke“ mit viel Eifer und Freude hergestellt.,es wird gemalt, geschminkt, gedruckt, geklebt….

 

Stadtteilchor Parsch „Musik verbindet“: Unter diesem Motto sammelte ein sehr jugendlicher Chorleiter sangesfreudige ParscherInnen um sich. Geprobt wird in einem Seniorenheim. Michael Schneider, Chorleiter und Gründer des Stadtteilchores "chorissima" übergab Ende März 2009 die Chorleitung an seinen Bruder Thomas Schneider. Michael Schneider hat den Chor initiiert und aufgebaut. Er hat wesentlich zu einem positiven Miteinander im Stadtteil beigetragen. Ein herzliches Dankeschön dafür und alles Gute für die Zukunft.

 

 

Literaturkreis Parsch: Für alle Literaturinteressierten findet einmal im Monat ein Treffen statt bei dem gemeinsam Theaterstücke mit verteilten Rollen gelesen, sprachlich gestaltet und besprochen werden. Es geht darum, die Stücke aus verschiedenen Aspekten zu beleuchten und in einen Kontext der Geschichte, der Kultur, des Sozialen und Gegenwärtigen zu stellen. Dabei tauchen Fragen auf: Was will der Dichter damit sagen? Welche Gesellschaftskritik ist damit gemeint? Bislang wurden mit viel Engagement gelesen: „Der Diener zweier Herren“ von Carlo Goldoni, „Besuch der alten Dame“ von Friedrich Dürrenmatt und von Aristophanes „Die Vögel“.

 

 

Stadtteilkalender: Dieser wurde in Kooperation mit der Hauptschule Schlossstraße hergestellt. Es wurde jeweils einer historischen Aufnahme ein aktuelles Foto des gleiches Standortes gegenübergestellt.

 

Stadtteilchronik: Parsch erzählt Eine Gruppe interessierter ParscherInnen hat sich zusammengefunden die Vergangenheit von Parsch aufzuarbeiten. Es werden dabei Zeugnisse der Vergangenheit zusammengetragen, gesammelt, gesichtet, dokumentiert und archiviert. Das Buch „Parsch erzählt“ wurde zum Erfolgsprojekt und ist vergriffen. Es zog viele ParscherInnen in ihren Bann. Diskussionen, Präsentationen, Begegnungen und Freundschaften finden statt und werden gepflegt. In der Folge wird diese so erfolgreiche Arbeit unter der Leitung von Dr. Harald Lohmann fortgeführt und regelmäßig Broschüren zu verschiedenen Themenbereichen veröffentlicht. Im November 2009 erscheint das erste Journal (Ergänzungsband).

 

 

Klein- und Flurdenkmäler
Die Klein und Flurdenkmäler erhebung soll den Wert der Kleindenkmäler in Parsch sichtbar machen und deren Bewahrung sichern.

 

 

ParschERkunden
Spürnasen unterwegs!
Altersgemischte Zweierteams nehmen die Spurensuche gemeinsam auf, lernen sich und den Stadtteil so besser kennen und lösen gemeinsam die verzwickten Fragen und Aufgaben. Ein neues Projekt startete im Oktober 2011 im Stadtteil Parsch, das das Miteinander im Sinne eines Generationendorfes fördert und unterstützt.

ParschERkunden - Spürnasen unterwegs
Das im Herbst neu gestartete Projekt ParschERkunden wurde Anfang November erfolgreich abgeschlossen. Rund 50 altersgemischte Zweierteams nahmen die Spurensuche gemeinsam auf, lernten sich und den Stadtteil so besser kennen und lösten gemeinsam die verzwickten Fragen und Aufgaben. An welcher Straße befand sich die Feigenkaffeefabrik „Andre Hofer“? In welchem Jahr dampfte zum ersten Mal die Eisenbahn durch Parsch? Wie viel kostet beim Bäcker im Borromäus Point eine Handsemmel? Das waren drei von 36 Fragen, die gelöst werden mussten, die altersgemischten Spürnasen waren kreuz und quer im Stadtteil Parsch unterwegs.