Mattsee

 

 

Pflegende Angehörige MiA – Mit Angehörigen
Im Rahmen des Projektes „Altern in guter Gesellschaft“ initiierte die Caritas Salzburg in Kooperation mit der Gemeindeentwicklung Salzburg das Projekt „MiA“. In den Modellgemeinden stehen seit Februar ausgebildete MiA – BegleiterInnen den pflegenden Angehörigen zur Seite. Sie sind freiwillige MitarbeiterInnen, die selber keine Entlastungsangebote, wie zum Beispiel das Durchführen von Pflegetätigkeiten anbieten. Ihr Bemühen liegt bei einer kostenlosen, objektiven, vertraulichen Unterstützung und Begleitung der pflegenden Angehörigen. Weiters gibt es in der Modellgemeinde Mattsee seit Ende März monatlich einen Stammtisch für pflegende Angehörige.
Unbezahlbar ist die Zuwendung der vielen Ehrenamtlichen, die sich für alte und pflegebedürftige Menschen engagieren. Nicht messbar ist der Gewinn für die geistige, seelische und körperliche Gesundheit, den z.B. die Bildungs- und kulturellen Angebote für ältere Menschen mit sich bringen.

 

 

Pflegebetten für Mattsee
Im Zuge des Projektes „Altern in guter Gesellschaft“ der Gemeindeentwicklung Salzburg und auf Initiative von Christine Mörth, Sozialbeauftragte der Gemeinde Mattsee, wurden zwei Pflegebetten angeschafft. Sie sind bereits im Einsatz und erweisen sich als große Entlastung für pflegende Angehörige.

 

Pflegestammtisch
In Mattsee gibt es seit kurzem einen Pflegestammtisch. Ins Leben gerufen haben ihn die MiA-Betreuerinnen, willkommen sind alle die heute, morgen oder übermorgen ältere Menschen betreuen oder pflegen und sich für die Bewältigung dieser Aufgabe Unterstützung wünschen. 


Barrierefreie Gemeinde
Hohe Gehsteigkanten, fehlende Abfahrtsrampen, nicht mit Farbstreifen markierte Stiegenauf- und –abgänge, zu hoch platzierte Bankomaten, enge Eingänge, fehlende Lifte, … Nicht für alle gestaltet sich das Alltagsleben barrierefrei! Menschen mit Behinderungen und auch ältere Menschen stoßen bei solchen Lebensrealitäten häufig an ihre Grenzen. Deshalb findet im Rahmen von „Altern in guter Gesellschaft“ in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Generationen und Barrierefreiheit eine Begehung und Sichtung der Modellgemeinden statt. Es wird dabei auf angeleitete Selbsterfahrung gesetzt. Die Perspektiven ändern sich! Durch Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung wird auf die Barrieren in den Gemeinden aufmerksam gemacht und hingewiesen.

 

 

Barrierefreie Wirtschaft
Auch die Wirtschaftstreibenden werden in das Projekt eingebunden und sensibilisiert auf die ältere Generation in ihren Betrieben Rücksicht zu nehmen. Ist die Beschilderung in den Betrieben altersgerecht? Gibt es Sitzgelegenheiten? Gibt es einen Zugang zur Toilette? Beleuchtung und Beschallung? Praktikum Universität Salzburg
Im WS 2010/2011 war „Altern in guter Gesellschaft“ Titel und Thema eines Forschungspraktikums am Fachbereich Politikwissenschaften und Soziologie der Universität Salzburg. Lehrgangsleiterin Dr. Rosemarie Fuchshofer, die seit Anfang an das Projekt Generationendorf sozialwissenschaftlich begleitet und Statistikerin Mag. Ulli Stering versuchten mit 30 Studierenden eine Klammer zwischen Theorie und Praxis herzustellen. Schwerpunkt des Projektes war der Teilaspekt „Barrierefreie Wirtschaft“. Fragen, die es zu erforschen galt waren: Wie steht es mit der Versorgung von älteren Menschen mit Gütern des täglichen Bedarfes? Welches akzeptable Angebot an Textilien und Mode gibt es für Menschen über 65 Jahren und wo? Wie wird älteren Konsumenten das sich ständig ändernde Angebot an Unterhaltungselektronik und neuer Technologie vermittelt.

 
Marketingkonzepte und Verkaufsstrategien sprechen von den „Best Agers“, dem „Silver-Market“ oder den „Silver Surfers“. Wie aber sieht das reale, alltägliche  Einkaufserlebnis von älteren Personen aus. Die Studierenden versuchten diese Frage mittels Interviews von Kunden, Verkaufspersonal und Wirtschaftsexperten zu beantworten. Einer Exkursion in die Gemeindeentwicklungs-Modellgemeinden Mattsee und Elixhausen bot Einsicht in die Lebensrealität älterer Menschen. Ein Theorieteil und Zahlen zur demographischen Entwicklung dienten zudem als Grundlage für das Ausarbeiten der Fragebögen und Interviewleitfäden. Erhoben wurden Erfahrungen und Einschätzungen der Kundengruppe 65Plus, spezielle Wünsche und Bedürfnisse der Altersgruppe, aber auch Hindernisse und Hürden, die einem erfolgreichen, befriedigenden Einkaufserlebnis im Wege stehen.

 


Exkursion nach Ladenschluss
Vor kurzem fand eine Exkursion in den örtlichen Sparmarkt nach Ladenschluss statt. Kaum jemand ahnt, dass im Supermarkt nichts dem Zufall überlassen wird. Dudelmusik verlangsamt das Tempo, Duftterminals und spezielles Lichtdesign machen langweilige Waren sehr verlockend. Selbst die Anordnung der Abteilungen unterliegt einem psychologischen Konzept. Michael Jordan, von der Spar Österreichischen Warenhandels-AG, führte durch den Markt und beantwortete viele Fragen der zahlreichen SeniorInnen aus Mattsee und war für die vielen Ideen und Anregungen dankbar.

 

Exkursion nach Ladenschluss
Nach Ladenschluss wurden die Senioren in den Sparmarkt Mattsee eingeladen. Herr Jordan erzählte spannende und informative Aspekt rund um den Konzern.
Die Senioren hatten die Möglichkeit Anliegen und Ideen einzubringen.

 

 

Sozialbeauftragte in Mattsee
Im Zuge des Projektes „Altern in guter Gesellschaft“ kümmert sich seit Mai 2009 in der Gemeinde Mattsee eine Seniorenbeauftragte. Sie ist Anlaufstelle für spezielle Anliegen, Wünsche und Anregungen der Mattseer Senioren. Der Sozialstützpunkt mit Frau Christine Mörth befindet sich im „Betreubares Wohnen“ Bajuwarenweg 3 in der Gemeinde Mattsee.

 


Betreubares Wohnen in Mattsee
Eine Arbeitsgruppe rund um Maria Liem hat das „Betreubare Wohnen“ in Mattsee erfolgreich mitbegleitet und wertvolle Anregungen für die Umsetzung geliefert.

 


Gesundheit im Alter- Mein Körper und das liebe Essen
Der menschliche Körper ist ein Wunderwerk! Er besteht aus rund 100 Milliarden Gehirnzellen und ca. 100 Billionen Körperzellen. Das ist die Grundsubstanz des menschlichen Lebens. Durch sie können wir atmen, uns bewegen, verdauen, optische und akustische Signale verarbeiten, denken und fühlen. Möglich wird das allerdings erst durch die komplexe Ordnung der Zellen, deren Aufgabenverteilung und der Kommunikation untereinander. Wussten Sie, dass pro Tag
- das Herz ca. 100 000 Mal schlägt und das Blut ca. 30 Millionen Kilometer zirkuliert.
- wir 23 000 mal atmen und ungefähr 4 000 Wörter sprechen,
- wir 750 größere Muskeln bewegen und 100 Milliarden Gehirnzellen betätigen?
Dafür aber, braucht jede Körperzelle Energie! Denn sie ist so etwas wie ein chemischer Motor, der ihre Energie aus Sonnenlicht, Sauerstoff, genügend Wasser, vollwertige Nahrung, Freude und Bewegung, Liebe und Geborgenheit, Mäßigkeit und genügend Erholungsphasen bezieht.
Wenn ich einen falschen "Treibstoff" zu mir nehme, oder meinen Körper überlaste, (zu viel, zu fett, zu schnell, zu unregelmäßig...) kann leicht ein "Motorschaden" entstehen. Nahrung muss Ordnung sein, die die Ordnung des Organismus aufrechterhalten kann! (Prof. Schrödinger - Nobelpreisträger). Nur vollwertige Nahrung und ein ausgewogener Lebensstil kann unsere Stoffwechsel-funktionen und Regulationsmechanismen des Körpers in Ordnung halten. Albert Gruber, Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger und akademischer Lehrer für Gesundheitsberufe von den Salzburger Landeskliniken wird mit "10 wertvollen Schlüsseln zur Gesundheit" (nach einem Konzept der österreichischen Liga Leben und Gesundheit) - einer spannenden Vortragsreihe und vielen praktischen Erfahrungen mit Experten, die Wunder unseres Körpers und den Einfluss unseres "lieben Essens" auf ihn, den Senioren in den Modellgemeinden Mattsee und Seeham näher bringen. Gestartet wurde in den beiden Modellgemeinden im Mai.


Seniorengerechte Handys
Eine Veranstaltung informierte über seniorengerechte Handys. Diesbezüglich wurde das neueste Handy vorgestellt, das vor allem eines kann: unkompliziert telefonieren. Ein spezielles Display ermöglicht sehr gute Lesbarkeit und durch einen simplen Schiebemechanismus kommen große Tasten zum Vorschein. Außerdem verfügt es über eine Notruffunktion.

 

 

Modenschau für Senioren
Von der sportlichen Bluse bis zum elastischen Strumpf, von der Unterwäsche bis zur Jacke – unzählige Kleidungsstücke in den Größen 34 bis 56 für Damen und 46 bis 60 für den Herrn brachte eine Firma in das Seniorenzentrum Haus Weyerbucht in Mattsee. „die Veranstaltung war für viele ein Highlight, denn sie bringt Abwechslung ins Haus“, sagt Josef Liem, der Heimleiter des Seniorenzentrums Haus Weyerbucht. Vor allem, wenn eine Modenschau mit Models aus den Reihen der Bewohner stattfindet. „Die Damen waren anfangs nervös, aber letztendlich unheimlich stolz“, so Liem. Für die Heimbewohner ist der Vor-Ort-Service optimal. Viele von ihnen sind gebrechlich und können nicht mal eben in die Stadt fahren, in der Gemeinde direkt gibt es nur wenig Angebot für diese Klientel.

 

Wissenschaft im Seniorenheim -  Chemie der Lebensmittel
Interessante wissenschaftliche Experimente für Jund und Alt an außergewöhnlichen Orten zum Miterleben und Mitmachen!
In der Gemeinde Mattsee fand im Zuge des Projektes "Altern in guter Gesellschaft" ein weiteres spannendes Abenteuer statt: Diesmal stand die Naturwissenschaft im Mittelpunkt des Geschehens. Michael Stockinger verstand es mit Humor und Empathie die spannende Welt der chemie und Physik einfach und plausibel darzustellen. thema des zweiten Workshops (angeboten vom Salzburger Bildungswerk) wa die chemie der Lebensmittel: Unser Körper benötigt Lebensmittel in vielfältiger Form: Energie aus Kohlehydraten, Eiweißen, Vitaminen, Fettsäuren, Spurenelementen, Salzen und Wasser. All das ist letztlich umgewandelte Sonnenenergie. Im entspannten Gespräch und mit Hilfe zahlreicher spannender Experimente machten sich Jung und Alt gemeinsam auf die Suche nach diesen Stoffen in den Lebensmitteln unseres täglichen Bedarfes. Dabei wurden manche Eigenheiten von z.B. Obst, Milch und Zucker entdeckt, an die man vorher nicht gedacht hatte. Im Herbst geht es mit dem dritten Workshop zum Thema "Elektrizität" im Seniorenheim weiter.

 

 

Holz unter der Lupe
war dieses Mal das Thema. DI Erwin Treml vom Holztechnikum Kuchl verstand es großartig die älteren Herrschaften mit der Thematik zu fesseln. Bei dieser interessanten Veranstaltung ging es darum, nicht ganz alltägliche Dinge über Holz, wie „Wodurch kommen die Jahresringe zustande? Wie wächst ein Baum? Welche Eigenschaft hat Holz? Woraus besteht es?“ zu erfahren. Die Senioren waren mit Begeisterung dabei, die verschiedenen Holzarten durch das Mikroskop zu betrachten und zu erraten.  

 

 

Spielnachmittage für Jung und Alt
Besonders viel Spaß machen die Spielnachmittage, die regelmäßig im Seniorenzentrum Haus Weyerbucht stattfinden.

Theater von Alt für JungJedes Jahr am Faschingsdienstag gibt es in der Gemeinde Mattsee eine Theateraufführung für Kinder. Spielort ist das Seniorenzentrum Haus Weyerbucht und die Schauspieler sind die Senioren.