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Die Schule ist nicht nur ein Ort zeitgemäßer Vermittlung von Lehrinhalten, sondern im besonderen Maß ein wichtiger, den Menschen prägender Lebensraum. Deshalb ist es besonders wichtig, dass Projekte zu einem komplexen Themenbereich angeboten werden, um das vernetzte Denken anzuregen.
Die „Gemeindeentwicklung Salzburg“ hat deshalb des Projekt „Schule einmal anders“ konzipiert und den Schulen drei Jahre lang (von 1999 bis 2001) angeboten. 95 Schulklassen aus allen Landesteilen verließen ihre Klassenzimmer und genossen Unterricht in freier Natur. Die Schülerinnen und Schüler lernten dabei nicht nur die Gemeindeentwicklungs-Initiative kennen, sondern beteiligten sich auch aktiv an der Gestaltung ihrer Heimat- bzw. Schulgemeinde
Projektinhalt Entstanden ist dieses Projekt in Kooperation mit dem Landesschulrat, den Salzburger Raiffeisenkassen, der Schule der Dorf- und Stadterneuerung im Salzburger Bildungswerk und den LehrerInnen der Hauptschule Bruck und der Volksschule Michaelbeuern. Es gliederte sich in drei Teile: Nachdem die Schulklasse die von der „Gemeindeentwicklung Salzburg“ erstellte Arbeitsmappe bearbeitet hatte, stand ein Projekttag in der Gemeinde Dorfbeuern auf dem Programm. Anhand einer „Hatschrallye“ lernten die SchülerInnen die Gemeinde und die Initiative vor Ort spielerisch kennen. Diese Hatschrallye war so aufgebaut, dass die SchülerInnen anhand der Fragen den Ort selbständig Stufe für Stufe erkunden konnten.
Verschiedene abwechslungsreiche Stationen – zum Beispiel Besuch im Benediktinerstift in Michaelbeuern, Familienpark in Dorfbeuern, Besuch eines Bauernhofes, Besuch eines Imkers und die Erkundung des Oichten-Wasser-Lehr- und Erlebnisweges – waren in diese Rallye eingebaut. Abschließend gestalteten die teilnehmenden Schulklassen Projekte und Aktionen zum Thema in ihrer Heimat- bzw. Schulgemeinde. Noch Fragen?
Projektleiterin Dr. Anita Moser steht für Auskünfte zur Verfügung. |