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Mit der Veranstaltungsreihe "alles verboten" beginnt in der Arbeit der Gemeindeentwicklung eine neue Ära. Ziel ist es, Schwerpunktthemen, die in den Gemeinden zu Konflikten führen mit Expertinnen und Experten anzusprechen und mit den Betroffenen zu diskutieren und Lösungsmöglichkeiten auf zu zeigen.
Verbote haben immer einen Hintergrund warum sie erlassen wurden. Man wird also weniger das Verbot, sondern mehr die Hintergründe betrachten müssen, um ein Verständnis zu entwickeln. Es stellt sich die Frage, ob ein Verbot wirklich das einzige Mittel ist um etwas zu verhindern oder abzuwenden. Sind Verbote eine Verschiebung des Problems?
Wo bleibt eigentlich die Selbstverantwortung der Menschen, die durch ihr Verhalten Verbote provozieren? Das Pendel schlägt aber auch in die andere Richtung aus. Wie tolerant sind wir heute gegenüber Bedürfnisse anderer Menschen? Wie weit reguliert ein Verbot weit über das notwendige Maß hinaus?
Alles verboten! Alles erlauben! Wo ist der richtige Weg. Als ressortzuständiges Regierungsmitglied für die Gemeindeentwicklung lade ich Sie ein, bei den vier angebotenen Diskussionsveranstaltungen Ihre Meinung kund zu tun, Ihre Erfahrungen einzubringen und gemeinsam Lösungen zu finden.
Ich freue mich auf ein gemeinsames Miteinander und auf die neue Veranstaltungsreihe in der Arbeit der Gemeindeentwicklung.

LR Doraja Eberle
Gemeindeentwicklung

 

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Nutzungskonflikte im öffentlichen Raum

Der öffentliche Raum in Städten und die Natur in ländlichen Regionen stehen zunehmend unter Druck: es soll Platz für immer mehr Nutzungen geboten werden. In Städten soll er Treffpunkt verschiedenster Gruppen, Demonstration-, Flanier- und Kommerzort, aber auch Parkplatz sein. Am Land teilen sich Landwirte, Jäger, Sportler die Natur. Vielfach kommt es zu Nutzungskonflikten, wobei die Gewaltbereitschaft steigt und das subjektive Sicherheitsgefühl im öffentlichen Raum nachlässt.
Die umstrittene Frage lautet: Wer darf wo was tun?

Aktuell und brisant ist das Thema auch in Salzburg und den Salzburger Gemeinden. Deshalb greift die Gemeindeentwicklung Salzburg dieses Thema als Schwerpunkt für 2009 auf, setzt sich damit auseinander und organisiert dazu eine Reihe von Diskussions-Veranstaltungen.