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Querbeet-Initiative: Frauensalon in Unken

 

 

Am 18. Oktober 2017 findet in der Gemeinde Unken der erste Frauensalon statt. Im Mittelpunkt der Diskussion im örtlichen Gemeinschaftsraum: Die Frau im Ehrenamt – Integrationsarbeit in der Gemeinde. Beginn ist um 19 Uhr, zu Gast sind Monika Stahl und Mag. Heidemarie Rest-Hinterseer.

 

Ehrenamt: Ein Wort, das gerade in letzter Zeit und vor allem in Zusammenhang mit der Integrationssituation häufig Erwähnung fand. Wer steht oft hinter dieser Tätigkeit, hält sie aufrecht und organisiert sie, engagiert und kümmert sich – und das häufig im Hintergrund und völlig ehrenamtlich? Die Antwort ist klar: Frauen!

Mit ihrer pflichtbewussten und verlässlichen Unterstützung sind es Frauen, die die gesellschaftliche Struktur und ein positives Miteinander fördern und aufrechterhalten. Besonders in Sachen Integration haben Frauen in den letzten zwei Jahren Pionierarbeit geleistet, die Gemeinden ehrenamtlich unterstützt und begleitet. Sie haben dabei zeitliche und finanzielle Ressourcen auf sich genommen, um Menschen zu helfen, sich in einer Gemeinde zurechtzufinden.

 

Beim Frauensalon in Unken wird das ehrenamtliche Engagement der Frauen in den Vordergrund gerückt und darüber diskutiert. Zwei Powerfrauen sprechen über ihre Erfahrungen in der ehrenamtlichen Gemeindearbeit, über die Rolle der Frau in der aktuellen Interkultursituation der Gemeinden und über die Zukunft der Frau in der ehrenamtlichen, regionalen Integrationsarbeit.

 

Projekt „Ankommenstour QUERBEET“

Die Idee des Frauensalons in Unken ist im Rahmen des Projektes „Ankommenstour QUERBEET“ entstanden.

Querbeet ist eine Plattform, die sich dem Thema der interkulturellen Bildung aus Kultur- und Bildungsperspektive (an)nähert. Modelle und Konzepte sollen ausprobiert, Bewährtes mit den Akteurinnen und Akteuren weiterentwickelt und in bestehende Einrichtungen integriert werden. „Unsere Zielgruppe sind Gemeinden, Bürgerinnen und Bürger, die Betreiber von Flüchtlingshäusern, Flüchtlinge sowie lokale Kultur- und Bildungsvereine“, erzählt Projektleiterin Mag. Andrea Folie.

 

Die Arbeit in den Gemeinden des Pinzgauer Saalachtales passiert auf zwei Ebenen: „Neben dem gemeinsamen prozessorientierten Arbeiten stehen lokale und überregionale Austausch- und Vernetzungsmöglichkeiten zwischen den Teilnehmenden und ihren Projekten im Mittelpunkt“, informiert Andrea Folie. Mit Unterstützung von Leader Saalachtal, Land Salzburg, Salzburger Bildungswerk, Gemeindeentwicklung Salzburg und IKULT entstehen hier Aktivitäten mit Vorbildcharakter.

 

Kontakt: Mag. Andrea Folie, Gemeindeentwicklung Salzburg, Tel: 0662-872691-23, E-Mail: andrea.folie@sbw.salzburg.at