Fusch an der Glocknerstraße

Neu im Programm der Gemeindeentwicklung

Seit 2016 ist die Gemeinde Fusch im Programm der Gemeindeentwicklung Salzburg. Welche sozialen Initiativen sind geplant? Was passiert bereits? Und wer soll sich angesprochen fühlen bzw. mitarbeiten? Darüber hat Alexander Glas, er betreut die Gemeinde im Rahmen der Gemeindeentwicklung, mit dem Fuscher Bürgermeister Hannes Schernthaner gesprochen. Wir bringen im Folgenden einen kleinen Auszug.

 

720 Männer, Frauen und Kinder wohnen in der Pinzgauer Nationalparkgemeinde. Tendenz steigend. Auch deshalb ist es wichtig, für das Leben in der Gemeinde gute Rahmenbedingungen zu schaffen und den „Ort mit Wohlwohlcharakter“ zu erhalten.

„Wir setzen hier zum Beispiel bei den Familien an“, informiert Hannes Schernthaner. Zweimal jährlich wird zum Elterndialog geladen. Hier stehen die Wünsche und Anliegen der Familien im Mittelpunkt: Was brauchen sie, damit ihr Umfeld lebenswert ist und lebenswert bleibt? Darüber wird gemeinsam gesprochen und nachgedacht. Der zusammen mit der Nachbargemeinde Bruck angebotene „Ferienkalender“ beinhaltet eine Fülle an Angeboten – diese Aktivitäten werden von der Bevölkerung eifrig genutzt. Auch die Nachmittagsbetreuung ist gemeindeübergreifend – gemeinsam mit Bruck – organisiert. Und die Studierenden bekommen während der Ausbildung einen Zuschuss, um den Heimatbezug aufrechtzuerhalten. Hannes Schernthaner: „Wir freuen uns über alle jungen Bürger, die nach der Ausbildung mit neuem Wissen wiederkommen“.

 

„Wir sind ein Ort der kurzen Wege“, bringt Bürgermeister Hannes Schernthaner einen Vorzug von Fusch auf den Punkt. Schule, Einkaufsmarkt, Schwimmbad, Skilift, Multihaus der verschiedenen Vereine: Vieles ist zu Fuß (oder mit dem Rad) leicht erreichbar. Diese vielfältige „Nahversorgung“ gilt es aufrechtzuerhalten.

 

Wertvoll: Die Ideen der Bürgerinnen und Bürger

Die Ideen der Bürgerinnen und Bürger sieht der Fuscher Bürgermeister als wertvollen Beitrag für das Gemeindeleben. Diese werden nach Möglichkeit – materiell, finanziell und ideell – unterstützt, gleichzeitig hat aber auch die Eigenverantwortung einen hohen Stellenwert. Dabei geht es nicht immer um die ganz großen Aufwendungen. So wurden beispielsweise in letzter Zeit Fische im Dorfbrunnen eingesetzt, die nun von den Kindern gefüttert werden. Oder im Rahmen der Aktion „Gesunder Kindergarten“ werden besondere Schwerpunkte im Bereich Bewegung, Ernährung, materielle Umwelt und Sicherheit, Lebenskompetenz sowie Pädagoginnengesundheit gesetzt.

 

Und der bestehende Gemeindepark soll attraktiver und einladender werden. Geht es nach den Plänen der Gemeinde, dann wird hier ein naturnaher Park, ein Bewegungspark für Jung und Alt entstehen. Ein Ort zum Wohlfühlen eben …