Grafik: Albert Gruber

Exkursionen nach Kremsmünster, Kirchweidach und Burgkirchen an der Alz

 

 

Begegnung im Garten: Unter diesem Motto bietet die Gemeindeentwicklung Salzburg im heurigen Jahr im Rahmen von „Calendula“ mehrere Exkursionen an. Auf zwei weisen wir an dieser Stelle besonders hin: Am 22. September 2017 wird die oberösterreichische Landesgartenschau in Kremsmünster, am 23. Oktober 2017 der Gemüsebau Steiner im oberbayerischen Kirchweidach und der Blümlhof in Burgkirchen an der Alz besucht.

 

Dazu Projektleiterin Dr. Anita Moser: „Wir besuchen im Rahmen unserer Exkursionen interessante Projekte, die in erster Linie der Weiterbildung dienen. Gleichzeitig wollen wir damit aber auch die Arbeit Ehrenamtlicher, die sich in der Gemeindeentwicklung und im Salzburger Bildungswerk engagieren, würdigen“.

 

Kremsmünster: Dreiklang der Gärten

Die Gärten von Kremsmünster erblühen im Dreiklang von Stift, Markt und Schloss. Diese drei Schauplätze verwandeln sich in eine harmonische Gartenkomposition mit vielseitigen gärtnerischen und touristischen Attraktionen im herrlichen Alpenvorland. Die behutsam revitalisierten Höfe und Gärten im Stift Kremsmünster, der Park an der renaturierten Krems in der Nähe des neu gestalteten Marktplatzes sowie der Schlosspark Kremsegg garantieren unverwechselbares Gartenschau-Flair. Man muss unbedingt alle drei Bereiche gesehen haben, sonst hat man vielleicht das Schönste versäumt.

Termin: 22. September 2017, Abfahrt: 8.30 Uhr, Salzburg, St. Virgil

 

Kirchweidach und Burgkirchen an der Alz: Gemüsebau Steiner und Blümlhof

Mit ca. 280 000 Gemüsepflanzen und einem großen Quäntchen Begeisterung fing es an: Die Idee vom nachhaltigen, regionalen Gemüseanbau wurde 2014 im oberbayerischen Kirchweidach auf 11,8 ha Unterglasfläche in die Tat umgesetzt.

Seither produziert das Familienunternehmen Gemüsebau Steiner wohlschmeckende Tomaten, Paprika und Erdbeeren – mit Solarenergie und Geothermie ohne fossile Brennstoffe.

 

Am Blümlhof wird die Idee der Solidarischen Landwirtschaft (Solawi) umgesetzt. Das Ideal einer Solawi ist ein vielseitiger bäuerlicher Betrieb, der einen Kreis von Menschen mit gesunden Lebensmitteln versorgt. Diese Gruppe von Menschen finanziert die landwirtschaftliche Tätigkeit, teilt sich die Ernte und trägt die Risiken gemeinsam mit den Bauern. Sie werden so zu „Mitbauern“ in „ihrem“ Betrieb und tragen dadurch Verantwortung für ein Stück Erde, für die Art und Weise, wie diese bewirtschaftet wird und dafür, dass sie auch in Zukunft fruchtbar bleibt.

Termin: 23. Oktober 2017, Abfahrt: 8.00 Uhr, Salzburg, St. Virgil

 

Die Gemeindeentwicklung Salzburg übernimmt die Kosten für Anreise und Organisation.

 

Exkursionsprogramm

 

Kontakt: Dr. Anita Moser, Gemeindeentwicklung Salzburg, Tel: 0662-872691-18, E-Mail: anita.moser@sbw.salzburg.at