Grafik: Albert Gruber

Calendula: Menschen begegnen – Natur erleben

Ein Projekt für Jung und Alt

 

Die Erhaltung der hohen Lebensqualität in ländlichen Regionen stellt Gemeinden und Stadtteile vor große Herausforderungen. Die Gesellschaft verändert sich rasch und neue Lösungen sind gefragt. Das neue Projekt „Calendula“ der Gemeindeentwicklung Salzburg will (weiterhin) die Generationen vernetzen, den Austausch von Menschen mit völlig unterschiedlichen Lebenszusammenhängen fördern und der Begegnung eine neue, tiefere Bedeutung geben.

 

Bei „Calendula“ wird in und mit der Natur gearbeitet. So vielfältig, wie die Ringelblume – die Calendula – Wirkung zeigt (Medizin, Tee, Dekoration), so bunt sind die Möglichkeiten der Begegnungen in der Natur. Mit den zahlreichen Angeboten wird der soziale Zusammenhalt der Bürgerinnen und Bürger gestärkt, und es werden neue Beteiligungsmöglichkeiten geschaffen. In zahlreichen Gemeinden werden Aktivitäten und Veranstaltungen im Rahmen des Projektes geplant und gestartet.

 

Unabdingbar: Der Austausch zwischen den Generationen

Der demografische Wandel betrifft sämtliche Teile der Gesellschaft. Seinen Folgen angemessen zu begegnen und die mit ihm verbundenen Chancen zu nutzen, ist eine Aufgabe, die ebenfalls alle Lebensbereiche der Bevölkerung betreffen wird. Ein Austausch zwischen den Generationen ist dabei unabdingbar. Dies kann dazu beitragen, Vorurteile abzubauen und neue Perspektiven und Ideen für das gesellschaftliche Zusammenleben zu fördern.

„Mit ‚Calendula‘ reagieren wir auch auf die globale Herausforderung und auf städtische Defizite“, informiert Anita Moser, „das sind Ernährungskrisen und Umweltprobleme, Isolation, Vereinzelung oder mangelnde Freiräume“. Wichtig sind dabei Flexibilität und Improvisation. Gemeinsames Lernen, die Vermittlung von Wissen und das Schaffen von Bewusstsein sind weitere zentrale Aspekte des Projektes.

Anita Moser: „Mit vielen Vorträgen, Workshops und Exkursionen und einer Ausstellung wollen wir die Generationen vernetzen, Wissen rund um das Thema Natur und Garten weitergeben, den Austausch von Menschen mit unterschiedlichen Lebenszusammenhängen fördern und der Begegnung eine neue, tiefere Bedeutung geben.“

Der „Blick über den Gartenzaun“ gilt nicht umsonst als Synonym für Aufgeschlossenheit für Neues.

 

Programmheft (Download)

 

 

Kontakt: Dr. Anita Moser, Gemeindeentwicklung Salzburg, Tel: 0662-872691-18, E-Mail: anita.moser@sbw.salzburg.at